Thailand

Koh Phangan lässt uns dahinschmelzen

In 17 Stunden reisen wir mit dem Bus und der Fähre von Bangkok nach Koh Phangan und landen im Paradies! Weiße Sandstrände, blaues Meer, entspannte Beach Atmosphäre und 34 Grad! Zum ersten Mal legen wir die Beine richtig hoch und lassen uns und unsere Seele in der Hängematte baumeln. Es gibt gar nicht so viel zu erzählen, aber viel zu zeigen. Unsere 14 Tage auf Koh Phangan in einem Bildband inklusive einiger Anekdoten.


800 Kilometer von Bangkok in den Süden Thailands

Mit der Fähre von Donsak (Surat Thani) nach Koh Phangan durch türkisfarbenes Meer
Die Wolken machen jeden Blick zu einem Kunstwerk – Der Blick von der „Mönchsbank“

Auf den Spuren der Mönche

Drei Mönche im orangenen Gewand betreten direkt vor uns die Fähre nach Koh Phangan und laufen schnurstracks auf die Treppen zum Oberdeck zu. Die Fähre hat insgesamt zwei Etagen, eine überdachte mit gepolsterten Sitzen und eine Etage mit Plastikschalen. Egal wo man sitzt, man hat keinen Meerblick und schaut eigentlich nur auf den winzigen Shop im Bootsinneren. Also denken wir uns: Die Mönche fahren hier bestimmt öfter! Also folge den Mönchen! Die wissen bestimmt, wo es hier die besten Plätze gibt.

Unauffällig hängen wir uns an die Fersen – tatsächlich auf dem obersten Deck gibt es zwei Holzbänke seitlich am Schiff im Schatten und mit wunderbarem Meerblick. Nur leider sind diese natürlich nun von den Mönchen besetzt. Wir setzen uns einfach in der Nähe auf den Boden und genießen unseren Ausblick.

Auf der Rückfahrt nach Surat Thani sind weit und breit keine Mönche in Sicht. Wir kennen ja jetzt die besten Plätze mit Meerblick und klettern sofort auf das Oberdeck. Und tatsächlich, die Mönchsbank ist noch frei! Wir nehmen Platz und freuen uns wie zwei Königinnen über den Bankplatz an Deck!


Sonne. Palmen. Meer.

Bis zum Horizont

Postkarten Motive en masse – sind das wirklich Fischerbotte oder ist das Deko für die Bilder?
Sonnenuntergänge unter Palmen haben hier etwas besonders Magisches

Moskito Happy Hour von 18:00 bis 19:00 Uhr – Umsonst und draußen

So schön die Sonnenuntergänge auch sind, wenn man sich vorher nicht von oben bis unten mit Moskitospray imprägniert hat, dann wird man schnell ein gefundenes Fressen für die Moskitos. Unsere Gastgeberin in der zweiten Unterkunft gibt uns die genauen Uhrzeiten der Moskito-Happy-Hour durch: Von 18:00 bis 19:00 soll es am schlimmsten sein. Die Mücken halten sich erstaunlicherweise meistens an diese Uhrzeiten und wir bewaffnen uns in dieser Stunde mit einer Flasche DEET. Das Zeug ist eine Wunderwaffe, wir wurden tatsächlich ziemlich verschont.


Der Roller ist das Fortbewegungsmittel #1 auf der Insel

„Schrotti“ hat schon bessere Jahre gesehen – aber das Hello Kitty Design ist upper class!

Schrotti – Nein, danke!

An unserem vorletzten Tag möchten wir noch einmal zum Strand fahren und fragen unseren britischen Gastgeber, ob er uns Roller mit zwei Helmen organisieren kann. „Yes, I only need 15 minutes“ sagt er und kommt 10 Minuten später wieder. Vor uns steht ein pinkfarbener Roller „for the ladies“ sagt der Brite und lächelt.

Wir hatten auf der Insel bereits zweimal einen Roller gemietet und beide waren echt tip top in Schuss und nagelneu. Unser Roller, wir nennen ihn „Schrotti“, macht den äußerlichen Eindruck, als habe er schon ein paar Jahre und wohl auch Touristen überstanden. Aber gut, das heißt ja nichts! Annes Roller in Köln war auch äußerlich schrottig, fuhr aber wie eine Eins! Wir setzen uns also die Helme auf, mit denen wir immer wie Calimero aussehen. Nach den ersten paar Metern wird allerdings klar, Schrotti hält was der Name verspricht: Er fährt wabbelig, die Geschwindigkeitsanzeige geht nicht, ach und das Licht auch nicht. Aber hey, Hello Kitty Design hat er! Wenn schon, denn schon!

Wir wabbeln mit dem Gerät zum Strand, eine unangenehme Fahrt. Koh Phangan ist ganz schön hügelig und die Thais sind nicht zimperlich beim fahren. Das konnten wir ja schon in Bangkok feststellen. Deswegen ist es schon angenehm, wenn der eigene Roller nicht rumzickt, während man auf den Thai-Verkehr aufpassen muss. Naja aber wir kommen in einem Stück am Haad Yao Beach an und genießen einen Tag am wunderschönen Strand. Auch auf der Rückfahrt wabbelt Schrotti und wir fahren ihn zum Vermieter zurück. Wir geben Bescheid, dass die Mühle irgendwas hat, woraufhin der Vermieter uns sofort unser Geld zurückgibt. Wir hätten ihn zwar auch einfach gegen einen intakten Roller getauscht, aber auch gut! Dann war es eben eine Freifahrt mit Schrotti, die wir gut überstanden haben!


Entspannung mit Meerblick

Oder liegen in der Hängematte mit Aussicht auf den Golf von Thailand
Den Pool im Grünen haben wir die meiste Zeit ganz für uns allein

Schlemmen auf dem Nachtmarkt

Die vielen kleinen Essens-Stände mit Rädern, auf dem Nachtmarkt in Thong Sala
Überall wird gegrillt und Smoothie gemixt. Die Wassermelonenkerne werden per Hand heraus gepiekst.
Ein Saftladen! Im Gegenteil, war super lecker! Ein Saft kostet umgerechnet ca. 1 Euro

Foodmarket bis spät in die Nacht

Unsere zweite Unterkunft liegt in Thong Sala in der Nähe des Nachtmarktes. Wir schlendern jeden Abend dorthin und probieren uns durch die vielen beleuchteten Essenswägen, mit Speisen aus aller Welt: Thailand, Italien, Indien, Griechenland, Israel und noch so viel mehr. Der Markt brummt und die Besucher verputzen ihre Gerichte an den vielen kleinen Tischen zwischen den Ständen.

Wir nehmen zur Abwechslung mal die vegetarische Platte aus Indien für 2 Personen, wir hatten ja jetzt schon so viel Pad Thai. Ein indisch aussehendes Pärchen setzt sich uns gegenüber und fragt uns auf englisch, ob das Essen gut ist. „Yes, yes, it is good“ sagt Anna. Die beiden bestellen und fragen uns, woher wir denn kommen. Als wir „We are from Germany – Cologne“ antworten, lachen sie und sagen „Ah, wir wohnen in Düsseldorf“. So klein ist die Welt! Die Jecken finden sich halt immer.


Viel trinken ist angesagt bei der Hitze! Am besten direkt aus den 6 Liter Kanistern

Schnorcheln und tauchen im warmen Meer

Vielen lieben Dank an dieser Stelle an Anna’s Arbeitskollegen, die ihr diesen Tauchgang geschenkt haben!


Die 14 Tage auf Koh Phangan begannen und endeten auf der alten Fähre zwischen Festland und Insel. Auf dem Fähr-Ticket stand tatsächlich „the ferry is old“, 100% ehrliche Beurteilung ihrer eigenen Fähre.

Als wir mit dem Schiff zur Insel fuhren, hofften wir auf dem Eiland abschalten zu können. Nun saßen wir gestern Mittag erneut auf dieser Fähre und fühlen uns schon viel gelassener und entspannter. Im nächsten Reiseabschnitt wartet der grüne Norden von Thailand auf uns. Auf geht’s nach Chiang Mai!

6 Kommentare

    • Anne und Anna

      Wunderbar, dass es dir gefällt! Ja es ist total spannend! Jeden Tag lernen wir das Land besser kennen und es macht total Spaß, davon zu erzählen! Wir drücken dich und schicken ein bisschen Sonne nach Deutschland! Liebste Grüße, Anna und Anne

  • die Schwägerin

    Die Bilder sehen gleich noch viel traumhaft postkartiger und idyllischer aus, wenn man sie sich in einem Flughafen mit malerischem Ausblick auf das Industriegelände von Calgary ansieht :
    Schön, dass alles so gut klappt und gute Weiterreise in den Norden!

    • Anne und Anna

      Manchmal glauben wir auch, dass wir eigentlich in einem Postkartenmotiv sitzen! Wir freuen uns aber auch schon sehr auf Kanada! Liebe Grüße!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.