Blog mit Wordpress erstellen
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Eigenen Blog mit WordPress erstellen – in 2 Tagen

Immer wieder werden wir gefragt: „Hey, wie habt ihr eigentlich euren Blog erstellt? Was muss ich denn beachten, wenn ich einen Blog mit WordPress erstellen möchte? Wie seid ihr da genau vorgegangen?“

Warum Blogs relevant sind und sie es auch bleiben werden

Gute Blogs liefern sorgfältig recherchierte, unterhaltsame und informative Beiträge. Die Inhalte bleiben auch noch nach Jahren bestehen und informieren oder unterhalten die Leser. Ein eigener Blog bzw. eine eigene Webseite ist also eine super nachhaltige Form, dein Wissen, deine Erlebnisse oder Erfahrungen mit einem großen Publikum zu teilen.

Und hier kommt direkt die gute Nachricht: Du brauchst keine besonderen Kenntnisse im Webdesign, um deinen eigenen Blog mit WordPress zu erstellen.

Wir zeigen dir die konkreten Schritte, mit denen du deinen Blog mit WordPress in nur 48 Stunden online bringen und deinen ersten Blogbeitrag veröffentlichen kannst.

Diese Schritt-für-Schritt Anleitung ist für dich geeignet, wenn…

  • du schon länger mit dem Gedanken spielst einen Blog zu erstellen und nun endlich loslegen möchtest
  • dir bisher die konkreten Schritte gefehlt haben, wie du deinen Blog online stellen kannst
  • du dich fragst, wie viel das denn alles kosten wird
  • du gerne wissen möchtest, welche Fehler du gleich zu Beginn vermeiden solltest

Warum einen Blog mit WordPress erstellen?

WordPress ist DIE Software für Websites. Natürlich gibt es auch sogenannte Baukastensysteme, wie z.B. von Wix oder Scuarespace.

Diese Anbieter werben mit besonders einfachem und teilweise sogar kostenlosem Websitenbau. Allerdings hast du dann keine eigene Domain (also keinen eigenen „Website-Namen“). Die Plattformen schalten Werbung auf deiner Website oder du zahlst eine monatliche Gebühr. Außerdem sind die Einstellungsmöglichkeiten und Gestaltungsoptionen teilweise limitiert.

WordPress hingegen ist kostenlos und mischt sich nicht in deine Website ein. Es ist sozusagen ein System, womit du deine Website einrichten und verwalten kannst.

Wenn du einen Blog mit WordPress erstellst, dann hast du einen immensen Gestaltungsspielraum und viele Weiterentwicklungsmöglichkeiten für deine Website. Du kannst beispielsweise mit einem Blog starten und im weiteren Verlauf eine Lernplattform oder einen eigenen Online Shop integrieren.

Achtung: WordPress ist nicht gleich WordPress! Es gibt wordpress.com und wordpress.org! Die Version wordpress.com funktioniert ähnlich wie WIX, mit monatlichen Kosten bzw. Einschränkungen und ist daher keine Empfehlung unsererseits. Wenn wir hier im Artikel davon sprechen, einen Blog mit WordPress zu erstellen, dann meinen wir immer die kostenlose und werbungsfreie Software WordPress.org. Keine Sorge, wir erklären dir in den nächsten Schritten genau, wie du das „richtige“ WordPress auf deine Website bekommst.

Blog mit WordPress erstellen Anleitung

Tag 1: Dein Blog geht heute schon online!

Vielleicht scharrst du schon mit den Hufen und siehst deinen zukünftigen Blog schon auf dem Bildschirm flimmern?! Super! Schnapp dir Zettel, Stift und Laptop. Los geht’s!

Wir starten mit dem Fundament deines Blogs: Welche Motivation hast du zu Bloggen und für welches Thema brennst du?

Falls du in diesem Punkt schon sicher bist, dann kannst du direkt zu Schritt #2 weiterziehen.

Schritt 1: Finde deine Motivation und dein Thema

Aufgabe 1: Finde dein Blogger-WARUM (ca. 5 Minuten)

Hast du ein Notizbuch und einen Stift parat? Setze dich irgendwo ganz gemütlich hin und stell den Timer auf deinem Smartphone auf 5 Minuten.

Warum nur 5 Minuten, ist das nicht ein bisschen kurz? Nein, das reicht völlig. Anna ist Design Thinking Coach und meint: Ein wenig Zeitdruck bringt dich dazu, alle anderen Gedanken auszublenden und dich komplett auf die Aufgabe zu fokussieren. Außerdem: Wer kennt das nicht, dass man Aufgaben erst auf den letzten Drücker und mit großem Zeitdruck fertig bringt?

Bei der Suche nach dem „Warum“ kannst du dich auch gerne an folgenden Fragen orientieren:

  • Wann und woher hattest du den ersten Impuls, einen Blog zu starten?
    Wer oder was motiviert dich zum bloggen?
  • Warum möchtest du dein Wissen oder deine Erlebnisse teilen?
  • Was ist das Ziel deines Blogs?

Schreib alles auf, was dir in den Kopf schießt. Diese Liste mit deinem WARUM solltest du gut aufbewahren, denn wir können auch aus Erfahrung sagen: Einen unterhaltsamen und informativen Blog zu schreiben, ist hoher Aufwand und erfordert Durchhaltevermögen und Kontinuität. Immer dann, wenn du ins Stocken gerätst, kramst du diese Liste hervor und erinnerst dich an deine Startimpulse und Motivation.

Aufgabe 2: Finde dein Thema (15 Minuten)

Die Suche nach dem Warum hängt natürlich oft auch eng mit dem Worüber zusammen. In welchem Themenbereich möchtest du hauptsächlich unterwegs sein und schreiben? Wird es ein Lifestyle-, ein Reise- oder Hobby-Blog?

Folgende Fragen können dir bei der Suche nach deiner Nische helfen:

  • Über welche Themen möchtest du bloggen?
  • Zu welchen Themen wirst du immer wieder von Freunden, Kollegen oder deiner Familie ausgequetscht?
  • Worüber könntest du stundenlang sprechen?
  • Über welches Thema diskutierst du leidenschaftlich?
  • Was recherchierst du häufig im Internet?
  • Was charakterisiert deinen Lieblingsleser?

Natürlich können sich deine Themen im Laufe deiner Blogger-Zeit auch ändern. Denn auch du, deine Interessen und deine Ziele können sich ja mit der Zeit verändern.

So war das bei uns:

Wir wollten während der Weltreise unsere Reiseerlebnisse festhalten und diese mit unseren Familien und Freunden teilen. Das war zu Beginn unser primäres Ziel. Ziemlich schnell kamen weitere Ziele hinzu. Wir merkten schnell, dass unsere Erfahrungen, wie beispielsweise mit dem Leben im Campervan oder dem Camper Umbau, für sehr viele Menschen interessant und hilfreich sind. Wir haben uns daher vorgenommen, neben den Reiseerlebnissen auch informative und unterhaltsame Artikel rund um das Camperleben zu schreiben. Immer wieder haben uns auch Leute geschrieben, die sehr an unserem Fahrzeug interessiert sind oder selbst einen Cicada fahren. Daher haben wir mittlerweile auch eine Facebook Gruppe gegründet, in der sich Menschen rund um das Thema „Mercedes Cicada Spirit“ austauschen können.

Schritt 2: Finde einen Namen für deinen Blog (45 Minuten)

Aufgabe 1: Sammle Ideen für deinen Blog-Titel

Schnapp dir auch dafür Zettel und Stift. Schreib viele Ideen auf und leg dich nicht zu schnell fest. Dein Blog Name ist dein Aushängeschild, also lass dir ruhig etwas Zeit.

Die Schwierigkeit: Finde einen kreativen, aber nicht zu abstrakten Namen. Hast du eine außergewöhnliche Idee für deinen Blog-Titel, so hast du gute Chancen, dass der Name noch nicht vergeben ist. Ist der Name aber zu abstrakt, so wirst du über diesen Titel in den Suchmaschinen wahrscheinlich nicht gefunden.

Der Leser sollte bestenfalls schon am Titel erkennen, worum es auf der Website geht. Das fördert die Neugier und das Vertrauen der Nutzer und sie schauen eher einmal auf deinem Blog vorbei. Gib bei Google einfach mal das Stichwort/mehrer Stichworte ein, welche(s) am besten zu deinem Blogthema passt (auch Keyword genannt). Dann bekommst du einige Vorschläge, wonach Nutzer sonst noch suchen. Vielleicht ergibt sich daraus eine Idee für deinen Blogtitel?

Ziel dieser Übung ist es, dass du 1-3 Varianten für deinen Blog Namen findest.

Unser TIPP: Falls du noch nicht zufrieden bist mit deinen Ideen, dann schlaf eine Nacht drüber. Manchmal braucht sowas etwas Zeit und am nächsten Tag kommt die zündende Idee.

Aufgabe 2: Prüfe, ob dein Blog Name noch frei ist

Du hast einige Ideen, wie dein Blog heißen könnte?! Dann ist es jetzt an der Zeit zu prüfen, ob eine andere Website bereits diesen Namen trägt oder deine Ideen noch frei sind.

  1. Gib hier deine Namensideen ein und prüfe, was noch frei ist: Domain-Check
  2. Prüfe, ob dein Favorit bereits eine registrierte Marke ist: https://register.dpma.de/DPMAregister/marke/einsteiger

Hast du ein oder zwei freie Domains gefunden, dann bitte doch ein paar deiner Freunde um Feedback zu diesen Blog Namen, die in die engere Auswahl kommen.

Mit dem Feedback kannst du weiterarbeiten oder du hast vielleicht neue Ideen bekommen? Oder deine Namensidee haut deine Freunde von den Socken?! Wenn dein Name steht, dann kannst du ihn dir im nächsten Schritt über die Website Linevast sichern.

So war das bei uns:

Wir überlegten, welche Ziele wir mit unserer Reise verfolgten. Ein Ziel von uns war und ist es neue Perspektiven zu gewinnen. Unseren Horizont zu erweitern und aus unserer „Bubble“ auszubrechen. Und so kam eins zum anderen und Anna hatte an einem Sonntagmorgen die Idee: PerspektiVan soll unser Blog heißen. Damit verbinden wir: Neue Perspektiven gewinnen und das Leben und Reisen im Van.

Blog mit WordPress erstellen

Schritt 3: Deine Domain registrieren und einen Hoster auswählen (20 Minuten)

Die Registrierung deines Blognamens als Domain erfolgt über Anbieter, die oft auch gleichzeitig deinen Blog hosten können.

Was hosten heißt? Ein Hosting-Anbieter sorgt dafür, dass du deinen Platz im Internet bekommst und speichert deine Website ab. Der Host ist sozusagen der Vermieter, der dir im Internet den Raum für deinen Blog zur Verfügung stellt und dafür sorgt, dass die Website im Internet erscheint.

Wir empfehlen dir also: Such dir einen guten Hostinganbieter und registriere dort deine Domain. Meist ist dann sogar die Domain im Hostingpreis enthalten.

Wir haben uns für den Hostinganbieter Linevast* entschieden. Der Preis für den Einsteigertarif ist top, die Servergeschwindigkeit schnell und die Server von Linevast stehen in Deutschland (Datenschutzrechtlich relevant). Außerdem haben wir inzwischen gemerkt, dass auch der Support spitze ist! Dieser Hostinganbieter macht es dir auch super einfach, wenn du deinen Blog mit WordPress erstellen möchtest. Denn über Linevast lässt sich mit nur einem Klick WordPress herunterladen und direkt auf deiner Website installieren. Das erklären wir dir dann im nächsten Schritt.

Was kostet das (ungefähr)? Für das Hosting bei Linevast zahlst du im günstigsten Tarif nur 3,99€\Monat bei 12 Monaten Laufzeit. Wir haben auch diesen Basic Tarif und das reicht (uns) völlig. Es lohnt sich auf jeden Fall, die 12 Monate Laufzeit zu wählen. Schließlich willst du deinen Blog ja vermutlich auch länger betreiben.
Wenn du dich für ein Hostingpaket von Linevast entscheidest, dann ist die Domain inklusive.

>> Gehe jetzt zu Linevast* und sichere dir dein Hosting inklusive Domain für deinen Blog. Suche dir in der Mitte der Seite deine Hosting Variante (Basic/Business/Advanced/Black) aus und klicke auf bestellen.

Im nächsten Schritt kannst du dann deine Domain registrieren. Und ZACK, schon hast du eine ganz eigene Website inklusive Domain. Spitze!

Du kannst mit ca. 50 Euro/Jahr für eine Domain und Hosting rechnen

Schritt 4: Installiere WordPress auf deiner Website (30 Minuten)

Jetzt musst du nur noch WordPress auf deiner Website installieren, um deinen Blog online zu bringen. Nach der Bestellung deines Webhostingpakets bekommst du eine E-Mail von Linevast mit deinen Zugangsdaten zu deinem Website Control Panel (auch DirectAdmin genannt). Dieses Control Panel wirst du zukünftig nicht so häufig besuchen müssen.

Zu Beginn brauchst du es aber, um WordPress auf deine Website zu laden (später kannst du dort auch noch ein paar Einstellungen „für Fortgeschrittene“ vornehmen). Hier findest du eine super einfache Anleitung inklusive Video, wie du dir im Control Panel WordPress mit wenigen Klicks für deine Website installierst. Wenn die Installation erfolgreich war, dann kann es jetzt richtig losgehen, deinen Blog mit WordPress zu erstellen.

Solltest du in diesem Schritt nicht weiter kommen, dann kannst du dich gerne auch an uns oder den Support von Linevast wenden, der super hilfsbereit ist.

Schritt 5: WordPress Grundeinstellungen vornehmen (45 Minuten)

Juhu! Deine Website ist online und mit WordPress ausgestattet. Nun geht es daran, das Grundgerüst für deinen Blog zu bauen.

Logge dich hierfür im Backend deiner Website ein. Das Backend ist der Bereich deiner Website, den nur du siehst, wo du Einstellungen vornehmen und deine Beiträge erstellen kannst.

Das Backend deiner Website erreichst du über folgende URL: https://www.deinedomain.de/wp-admin/ .

Dann gibst du deine Zugangsdaten ein und landest im WordPress Backend deiner Website.

Starte nun mit den wichtigsten Grundeinstellungen für deinen Blog.

Was es hierbei zu beachten gibt, erfährst du in diesem Video.

Schritt 6: Hole dir Inspiration (open end)

Wow, viel geschafft heute! Du hast dir eine eigene Website zugelegt, online gestellt und schon die ersten wichtigen Grundeinstellungen in WordPress erledigt. Einfach spitze!

Lass den Tag gemütlich ausklingen und sammle Inspiration bei anderen Bloggern:

  • Welches Design sagt dir zu? Eher minimalistisch oder bunt?
  • Wie sieht ihre Menüstruktur aus?
  • Was gefällt dir gut?
  • Wie formulieren andere Blogger?

Es ist völlig in Ordnung, dir auf anderen Blogs Inspiration zu holen. Es versteht sich aber natürlich von selbst, dass damit nicht das Kopieren von Texten gemeint ist. Lerne von tollen Blogs und guten Bloggern und mach dein eigenes und einzigartiges Projekt aus deinem Blog.

Gute Nacht!

Tag 2: Fülle deinen Blog mit Leben!

Gut geschlafen? Du kannst voller Vorfreude sein, denn heute erweckst du deinen Blog zum Leben!

Schritt 7: Wähle ein Design für deinen WordPress Blog (ca. 1 Stunde++)

Ein großer Vorteil, den Blog mit WordPress zu erstellen, liegt in den vielen Designoptionen. Im Backend deiner Website findest du unter dem Punkt „Design“, dann „Themes“ und „Theme hinzufügen“ eine schier unendliche Liste an Designs (sogenannte Themes) für deinen Blog.

Suche ein Theme heraus, das dich anspricht und klicke auf installieren. Sobald es installiert ist, kannst du es aktivieren und testen, ob es dir gefällt. Klicke dazu oben links auf das Häuschen und „zur Website“. So gelangst du zum Frontend der Website (der Bereich, den die Besucher später sehen) und kannst dir einen ersten Eindruck machen, ob dir das Design und die Einstellungsmöglichkeiten gefallen.

Wenn du oben links auf deinen Namen und auf „Dashboard“ klickst, dann gelangst zurück ins Backend.

Unser TIPP: Probiere jetzt einige Themes aus, denn die Designs bieten teilweise sehr unterschiedliche Möglichkeiten für die Menüstruktur oder den Aufbau der Seite. Wenn du dich aber einmal auf ein Theme festgelegt hast und deine Seitenstruktur und Beiträge erstellt hast, dann ist es ratsam, das Themen nicht mehr zu wechseln. Es kann nämlich passieren, dass das neue Theme deinen bisherigen Blogaufbau total durcheinanderwürfelt.

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Wähle ein für dich passendes Design aus

Schritt 8: Deine Menüstruktur und Seiten anlegen (ca. 2 Stunden)

Unter dem Punkt „Seiten“ im WordPress Backend, kannst du nun die ersten Seiten deiner Website anlegen. Jede Website hat automatisch eine Startseite. Du kannst aber auch noch weitere Seiten hinzufügen, die sich beispielsweise thematisch unterscheiden. Deine Menüstruktur und dein Seitenaufbau werden sich sicher auch im Lauf der Zeit verändern. Es kommen neue Themen hinzu oder dein Fokus ändert sich. Es muss für den Beginn also noch nicht perfekt und allumfassend sein.

Folgende Seiten solltest du allerdings gleich zu Beginn anlegen:

  • Start (mit Link zur Startseite)
  • Über mich
  • Impressum
  • Datenschutzbestimmungen

Schritt 9: Entwerfe deine „Über Mich“ Seite (ca. 1 Stunde+)

Warum eine „Über Mich“ Seite so wichtig ist? Auf dieser Seite stellst du dich den Lesern vor. Die Leser interessiert: Wer schreibt denn hier überhaupt? Wer ist diese Person? Mit einer „Über Mich“ Seite stellst du für die Leser einen Bezug zu dir her und baust Vertrauen auf.

Aufgabe: Schreibe einen Entwurf deiner „Über Mich“ Seite

  • An welchen Dingen bist du besonders interessiert?
  • Was motiviert dich zu diesem Blog?
  • Woher nimmst du die Inhalte für deinen Blog (Eigene Erlebnisse, Berufserfahrung…)?
  • Was sollen andere über dich wissen?
  • Hast du schon ein geeignetes Foto für deine „Über Mich“-Seite?
  • Was möchtest du über dich preisgeben?

Du kannst auch beschreiben, in welcher Verbindung du zu den Themen deines Blogs stehst oder woher deine Begeisterung für die Themen kommt. Schreib einfach mal drauf los, vom Einfachen wie deinem Namen/Alter etc. bis zu Tiefgründigerem wie deinem Zugang zur Thematik. Korrigieren und verändern kannst du deinen Entwurf anschließend ja immer noch.

Schritt 10: Stelle deinen ersten Beitrag online (ca. 3 Stunden)

Unter dem Punkt „Beiträge“ im WordPress Backend kannst du nun beginnen, deine ersten Beiträge anzulegen.

Auf diese Punkte solltest du achten, wenn du deine Beiträge erstellst:

  • Wähle eine ansprechende und aussagekräftige Überschrift (worum geht es in diesem Artikel?)
  • Schreibe möglichst mehr als 800 Wörter – tendenziell ist länger besser. Im Schnitt schreiben wir zwischen 1000- und 15000 Wörter. Dieser Artikel ist mit seiner Länge allerdings eher eine Ausnahme.
  • Verwende Zwischenüberschriften, um deinen Text zu strukturieren
  • Baue Absätze und Bilder in deine Beiträge ein, denn diese lockern deinen Artikel auf

Vermeide diese 3 Fehler, wenn du einen Blog startest

Wir haben voller Freude mit unserem Blog gestartet und zu Beginn einige Fehler gemacht, die wir jetzt aufwändig ausbügeln müssen. Sei schlauer und vermeide folgende drei Fehler von Beginn an:

Fehler 1: Zu große Bilder

Teilweise hatten unsere Bilder bis zu 2MB! Das ist viel zu groß! Bilder sollten maximal 150 KB groß sein. Wenn dein Bilder zu groß sind, dann lädt die Website viel langsamer.

Es gibt online einige Websites, auf denen du kostenlos deine Bilder verkleinern kannst. Wir nutzen meist diese Website.

Fehler 2: Bilder nicht betiteln

Zu Beginn haben wir die Bilder mit ihrem Kauderwelsch-Namen hochgeladen. Die Bildtitel in der WordPress Mediathek sahen dann ungefähr so aus: 17340328hadfsjkfdsjk.jpg

Warum du das nicht machen solltest:

  • Du findest deine Bilder in der Mediathek nie wieder, sobald es immer mehr Bilder werden
  • Ein aussagekräftiger Titel macht es auch für Google einfacher, dass deine Bilder bei der Suche angezeigt werden

So betitelst du richtig:

Für einen Blog Artikel mit dem Thema „ Marmokuchen backen“ könntest du die Bilder beispielsweise folgendermaßen betiteln:

  • marmorkuchen-backen-zutaten
  • marmorkuchen-backen-teig

Die ersten beiden Worte des Bilders sind immer das Key Word, über welches der Artikel bei Google gefunden werden soll. Das letzte Wort ist das, was auf dem Bild zu sehen ist. Das Stichwort bei „Google gefunden werden“ bringt uns direkt zu Fehler Nummer 3.

Fehler 3: SEO nicht beachten

SEO – was, bitte? Wir hatten von SEO (=Search Engine Optimization) schon gehört, aber konnten damit null komma nix anfangen und haben uns deswegen zu Beginn auch nicht damit beschäftigt. Ein Fehler im Nachhinein!

Du kannst deine Texte nämlich ein Stück weit so gestalten, dass Google sie weiter oben in den Suchergebnissen anzeigt. Das nennt man Suchmaschinenoptimierung oder eben kurz SEO. Mit einigen SEO Kniffen kannst du deinem Blog zu mehr Sichtbarkeit bei Google verhelfen und somit deine Leserschaft vergrößern. Dass deine Beiträge bei Google überhaupt angezeigt werden, das dauert allerdings.

Aber mit kontinuierlich guten Beiträgen und SEO Optimierung wird Google dichStück für Stück mit besseren Rankings belohnen. Du steckst so viel Arbeit und Mühe in deine Blogbeiträge, so dass es einfach toll ist, wenn sie auch viele Menschen lesen.

So war das bei uns: Wir sind mit unserem Blog natürlich auch bei null gestartet und haben, wie oben beschrieben, auch einige Fehler zu Beginn gemacht. Zu Beginn muss Google überhaupt erstmal erkennen, dass dein Blog existiert. Im Laufe von gut 1,5 Jahren haben wir enorm viel zur SEO Optimierung gelernt und sehr viel Arbeit in unseren Blog gesteckt. Das Resultat: Bei ca 7,6 Millionen Suchergebnissen ist unser Landvergnügen Artikel auf dem 1. Platz bei Google! Wir freuen uns wie Bolle!

Blog mit WordPress erstellen
Jippieh! Wir „ranken“ für das Wort „Landvergnügen Erfahrungen“ auf der ersten Seite!

Zusammenfassung: Das brauchst du, um einen Blog mit WordPress zu erstellen

  • Zettel und einen Stift. Für dies ersten Schritte empfiehlt es sich rumzukritzeln und deine ersten Ideen ganz oldschool schriftlich festzuhalten.
  • KEINE technischen Vorkenntnisse oder HTML Wissen
  • Ca. 50 Euro für den Start
  • Durchhaltevermögen
  • Spaß am Schreiben
  • Freude daran, dich in viele Themengebiete reinzufuchsen (z.B. SEO)

Bloggen macht einfach total Spaß, also: Los geht’s!

Hat dir diese Schritt-für-Schritt Anleitung geholfen deinen Blog mit WordPress zu erstellen? Oder hast du noch Fragen? Schreib uns sehr gerne eine E-Mail oder ein Kommentar.

*Wenn du dein Hosting über diesen Link bei Linevast bestellst, bekommen wir eine kleine Provision. Für dich ändert sich am Preis nichts.

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